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 Die Geschichte von Ithanas Galathil

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Rhindra
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BeitragThema: Die Geschichte von Ithanas Galathil   Mi Aug 13, 2008 7:21 pm

Ich hab eben in meinen Unterlagen die alten Mitschriften der Gruppe um Ithanas gefunden, damals habe ich noch so eine Art Tagebuch geführt. Ich fand es jetzt ganz lustig zu lesen, wer weiß, vielleicht interessiert es euch ja auch. Ich muß mal schauen in welchem Tempo ich die Sachen poste, denn teilweise müssen sie noch aufbereitet werden und ihr kennt ja die massige Zeit, die ich gerade hab. Also könnte es ne Weile dauern. Aber der erste Teil war quasi druckreif, also bekommt ihr ihn. Wie immer interessiert mich natürlich auch Eure Meinung dazu Wink. Also: Viel Spaß beim lesen!



Vor ungefähr 109 Jahren wurde ich an einem sonnigen Morgen in Silvanost geboren. Wie es bei uns in der Familie üblich ist bekam ich den Namen Ithanas, was man vielleicht mit "Funkeln der Sonne" in die Gemeinsprache übersetzen könnte. Allerdings finde ich, das dabei die Schönheit und die Tragweite dieses Namens verloren geht. Nennt mich Ithanas, oder einfach nur Tanas. Ich entstamme aus einer Familie von Jägern, all meine Vorfahren waren bekannt für ihr Jagdgeschick. Daher stammt auch der Name unserer Familie, denn Galathil bedeutet ungefähr soviel wie "grün leuchtend". Da die Farbe des Jägers schon immer grün war drückt also dieser Name dieses Geschick aus. Doch ich paßte nicht in meine Familie, schon früh in meiner Kindheit fiel ich wegen meiner raschen Auffassungsgabe und guten Geschicklichkeit auf.
Meine Eltern beschlossen daher mich schon früh mit auf die Jagd zu nehmen. Da mich das Jagen der Tiere aber nicht so interessierte wie das Erschaffen von Bögen lernte ich früh Bögen zu bauen und mich in Wettstreiten mit anderen Kindern zu behaupten. Während meiner Kindheit wurde ich nur von wenigen Kindern in der Kunst des quen-cuu (Bogenschießen) übertroffen. Dies änderte sich jedoch schlagartig als ich mich vermessener Weise mit mehreren Jägern des Volkes maß. Die Warnungen meines Vaters ignorierte ich, in der Auffassung, der alte Mann wisse nicht was ich könne.
Meine Überheblichkeit und das Vertrauen in meine Fähigkeiten, so sollte ich bald feststellen, waren maßlos überzogen. Ich bin der festen Überzeugung ich machte mich zum Gespött der Leute. Meine Überheblichkeit und das rücksichtslose Vertrauen in meine Fähigkeiten ließen dadurch nicht nach, wurden eher noch angestachelt so wie meine Begierde mehr und mehr zu lernen. Diese Überheblichkeit zeigt sich (leider) manchmal noch im Verhalten gegenüber meinen Mitlebewesen. Da aufgrund der Struktur der Gesellschaft des Volkes der Silvanesti die Jagd und das Kriegshandwerk Überlebensbedingungen in den Wäldern sind, erfuhr ich auch dort meine Ausbildung. Der Umgang mit einem Langschwert war im Gegensatz zu den cuuan sindar (den elfischen Langbögen) bzw. den cuu sindar (elfische Kurzbögen) noch neu und erforderte meine gesamte Aufmerksamkeit um diese zu erlernen, jedoch ließ mich mein Wissensdurst auch diese Hürde meistern. Viele Jahre lebte ich die Ausbildung zum Krieger und erwarb dort mein können im Kriegshandwerk.
Da unsere Wälder immer wieder von Orks bedroht wurden, war es schon fast selbstverständlich die Sprache der Orks zu können, denn immer wieder konnten wir so einige Informationen früh genug von unseren Kundschaftern erhalten und eine drohende Gefahr abwenden. Um uns gegen die Orks zu schützen bauten wir auch Verteidigungswälle, und ich hatte die Ehre unserem Hofbaumeister als Adjutant zu Diensten zu sein. Ich denke ein wenig seines umfassenden Wissens konnte ich auch für mich verbuchen, ich sauge alles an Wissen auf dessen ich habhaft werden kann. Eines Tages bei einer Unternehmung, während der wir die Anlagen inspizierten und verbesserten, trafen wir auf Fin-celeb, den Erzmagier des Quen-Anar (der Stimme der Sonnen). Dieser war ein alter Bekannter von Arat-ramba, dem Baumeister. Sie unterhielten sich wohl eine ganze Weile. Am Abend sprach Arat-ramba mit mir über dieses Gespräch. In diesem wurde er von Fin-celeb gebeten mich zu fragen, ob ich bereit wäre mich einer Ausbildung bei ihm zu unterziehen, denn er habe festgestellt, daß ich ein gewisses Potenzial in der Magie besitze. Und mich zu fragen ob ich etwas Neues und Interessantes lernen möge, wäre ja schon fast überflüssig. Ich hatte mich mit dem Gedanken an praktisch angewandte Magie noch nie befaßt, da meine Familie kein Talent in ihr je aufgewiesen hatte.
Nun war ich also in der Ausbildung des Erzmagiers, lernte dort nicht nur Magie, sondern als allerersten Lesen und Schreiben, die alten Sprachen, sowie die Kunst im Umgang mit Kräutern. Nachdem ich bei ihm die Grundlagen der Magie erlernt habe, schickte er mich auf Reisen. Ich solle dort mein Wissen erweitern, andere Völker und Länder kennenlernen und mich in der Magie und meinen anderen Fähigkeiten weiterbilden, und dies so lange, bis ich mich dazu bereit fühlte mich am Hofe zu integrieren als Teil der Leibwache des Quen-Anar. Um mich dieser Ehre würdig zu erweisen werde ich mich schweren Prüfungen stellen und das Licht des Guten in der Welt verbreiten. Dies schwor ich bei meiner Ehre.
Nachdem Fin-celeb diese Worte von mir vernommen hatte gab er mir ein Amulett in der Form eines fünfstrahligen Sterns, über den die Stimme mich in Zeiten der Not rufen kann. Dieses Amulett hat die Fähigkeit mich und einige weitere (bis 20 Personen insgesamt) in den Palast der Sonnen zu teleportieren. Dies soll mir dabei helfen die Pflichten gegenüber meinem Volke auch auf meinen Reisen wahrnehmen zu können.[i]
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